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 Die Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse richten sich an Mädchen und Frauen zwischen

6 und 88 Jahren. Da der Ausgangspunkt für viele Übungen und Rollenspiele die eigene Erfahrungswelt der

Mädchen/ Frauen ist, wird der Kurs für verschiedene Altersgruppen angeboten.

 

Es finden Grund- und Aufbaukurse statt, die sowohl als geblockte Wochenendveranstaltung als auch als

wöchentlich fortlaufendes Training strukturiert sein können.

  

Kurse für Frauen

 

  ·         sind geeignet für alle Frauen ab 17 Jahren unabhängig von körperlicher Fitness, Konstitution, Herkunft, Hautfarbe     etc.

  ·         Themenschwerpunkte sind

 - Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Rollenerwartungen an Frauen („Opferrolle“)

 - Informationen über Gewaltformen (diskriminierende Bemerkungen und Witze, Blicke, ungewollte    Berührungen, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, häusliche Gewalt, Rassismus, Behindertenfeindlichkeit...)    und Gewaltmuster (5 Phasen- Modell)

 - Diskussion gesellschaftlicher Mythen zu sexualisierter Gewalt (Täter, Opfer, Tatort, Motivation der Täter,    Mitschuld der Opfer...)

 - Bedeutung und Wichtigkeit der eigenen Wahrnehmung / Sensibilisierung für Gewaltsituationen / Wo fängt    Gewalt an?

 - Erarbeitung subjektiv sinnvoller und anwendbarer Selbstbehauptungsstrategien und Konfrontationsprinzipien

  

Kurse für Mädchen

 

  •   6 bis   8 Jahre          Kursdauer:   4 -   6 Stunden

  •   8 bis 11 Jahre          Kursdauer:   8 - 10 Stunden

  • 12 bis 14 Jahre          Kursdauer: 10 - 12 Stunden

  • 15 bis 17 Jahre          Kursdauer: 10 - 12 Stunden

 Themenschwerpunkte sind je nach Altersgruppe:

 - das Recht „Nein" zu sagen

- alleiniges Bestimmungsrecht über den eigenen Körper

- die Möglichkeiten sich Hilfe zu holen und zu bekommen

- gute und schlechte Geheimnisse

- Umgang mit Angst

     - Informationen über mögliche Gewaltformen: diskriminierende Bemerkungen und Witze, Anmache, unangenehme Blicke,         sexueller Missbrauch, Date Rape

- Erkennen und ggf. ablegen der Opferrolle und Aufbau eines starken positiven Selbstbildes

    - Stärkung der eigenen Wahrnehmung und Intuition, um mögliche Gefahren im Vorfeld zu erkennen
        und angemessen auf sie reagieren zu können

     - Schaffung eigener starker Vorbilder

     - Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten und Strategien bei Grenzverletzungen durch andere (verbale und nonverbale)         /konfrontierende und deeskalierende Strategien

      - Aufbau körperlicher Kompetenzen zur wirkungsvollen Verteidigung bei körperlichen Angriffen

      - Beseitigung von verinnerlichten Hindernissen (verinnerlichte rollenspezifische Konzepte, Angst verletzt zu werden, zu           verletzen, Angst vor der eigenen Wut,......)

        und vieles mehr

 

 

 

 

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